Verbundpartner

Die Verbundpartner erfüllen folgende Aufgaben:

  • Die Ausgestaltung des Quality-Audit-Verfahrens
  • Die Erprobung des Verfahrens im Rahmen von Workshops
  • Der Austausch zu Themen der Qualitätsentwicklung und der Gestaltung von universitären Qualitätsmanagementsystemen für Studium und Lehre
  • Die Verbreitung der Ergebnisse im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen und schriftlichen Ergebnisberichten

Leuphana Universität Lüneburg

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  • rund 9.000 - Studierende
  • davon 6,5 % - ausländische Studierende
  • davon rund 2.200 - Studienanfängerinnen und Studienanfänger
  • rund 340 - Doktorandinnen und Doktoranden

Die Stiftungsuniversität mit mehr als 9.000 Studierenden befindet sich seit Mai 2006 in einem grundlegenden Prozess inhaltlich-fachlicher, struktureller und organisatorischer Neuausrichtung. Orientiert an den Leitideen des Humanismus, der Nachhaltigkeit und der Handlungsorientierung entsteht eine Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Das fachliche Spektrum der Universität kennzeichnen vier Wissenschaftsinitiativen (Fakultäten):

  • Bildung
  • Kulturwissenschaften
  • Nachhaltigkeit
  • Wirtschaftswissenschaften (Management & Entrepreneurship).

Die Universität hat 2007 ein in Deutschland neuartiges Studien- und Universitätsmodell eingeführt, das seither kontinuierlich weiterentwickelt und konsolidiert wird. Kernbestandteile sind das College für das Erststudium (Bachelor), die Graduate School mit verzahnten Master- und Promotionsprogrammen sowie die Professional School für berufliche Weiterbildung und Wissenstransfer. Im Leuphana College beginnt das Bachelorstudium mit einem fachübergreifenden ersten Semester. Das bedeutet für die Studierenden nicht nur einen gemeinsamen Einstieg in die akademische Gemeinschaft, sondern fordert sie zugleich heraus, sich in problemorientiertem Denken und Handeln zu schulen. Der inhaltliche Schwerpunkt (Major) und die fachliche Ergänzung (Minor) lassen sich anschließend vielfältig kombinieren, gleichzeitig wird der interdisziplinäre Ansatz ab dem zweiten Semester im Komplementärstudium fortgesetzt.

Mit ihrem neuen Universitätsmodell bietet die Leuphana zielgruppenspezifisch eine relevante Bildung für lebenslanges Lernen sowie ein eigenständiges Angebot weiterbildender Studiengänge an.

Das Leuphana Qualitätsmanagement ist dem Leitbild der Universität verpflichtet. Die Verfahren und Instrumente des Qualitätsmanagementsystems sollen der Verwirklichung einer nachhaltigen, handlungsorientierten und von der Idee des Humanismus geprägten Universität dienlich sein. Das Qualitätsmanagement trägt dazu bei, dass die Universität ihre in der Entwicklungsplanung niedergelegten Ziele erreicht und dass die Qualität von Studium und Lehre sowie von Forschung, Nachwuchsförderung und Transfer gesichert und gefördert wird. Eine zentrale Stabsstelle Qualitätsentwicklung und Akkreditierung – kurz: Team Q – unterstützt die (Weiter-)Entwicklung des Qualitätsmanagementsystems und seine Anwendung im Zusammenwirken mit dem Präsidium, den Schools und den Fakultäten.

Technische Universität Kaiserslautern

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  • rund 13.600 - Studierende
  • davon 14 % - ausländische Studierende
  • davon rund 3.400 - Studienanfängerinnen und Studienanfänger
  • rund 670 - Doktorandinnen und Doktoranden

Die TU Kaiserslautern zeichnet sich durch eine besondere Vernetzung der Naturwissenschaften mit den Ingenieurwissenschaften unter Einbindung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften aus. Dies kommt in interdisziplinären Forschungsverbünden und Studienangeboten in den 12 Fachbereichen zum Ausdruck:

  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Biologie
  • Chemie
  • Elektrotechnik & Informationstechnik
  • Informatik
  • Maschinenbau und Verfahrenstechnik
  • Mathematik
  • Physik
  • Raum- und Umweltplanung
  • Sozialwissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften

Neben den mehr als 9.000 Präsenzstudierenden sind an der TU Kaiserslautern aktuell 3.380 Fernstudierende eingeschrieben.

Die TU Kaiserslautern kooperiert eng mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, so z. B. im Rahmen der Science Alliance Kaiserslautern e.V., einem Zusammenschluss von zehn international renommierten Forschungs- und Studieneinrichtungen am Standort Kaiserslautern.

Die TU Kaiserslautern sieht Qualitätssicherung als eigenverantwortliche Aufgabe und setzt den Aufbau eines funktionierenden Qualitätssicherungssystems für Studium und Lehre fort, das langfristig auf die universitätsweite Etablierung einer nachhaltigen Qualitätskultur abzielt. Verantwortlich dafür ist das Referat Qualität in Studium und Lehre.

Im Oktober 2010 ist das Modellprojekt „Hochschulübergreifendes Qualitätsmanagementsystem“ an der TU Kaiserslautern und an der FH Kaiserslautern gestartet. Ziel des Projekts ist der Aufbau und die Erprobung eines Qualitätsmanagementsystems in Studium und Lehre, das neben jeweils hochschulspezifischen Elementen der Qualitätssicherung insbesondere auf Möglichkeiten der Entwicklung gemeinsamer, hochschulübergreifender Verfahrensstandards fokussiert. Dadurch sollen die TU und die FH Kaiserslautern befähigt werden, ihre Studiengänge intern akkreditieren und nach Abschluss des zweijährigen Projekts die Systemakkreditierung beantragen zu können. Das Projekt wird durch die Geschäftsstelle des Hochschulevaluierungsverbunds Südwest begleitet und vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur gefördert.

Universität Potsdam

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  • rund 20.800 - Studierende
  • davon 10 % - ausländische Studierende
  • davon rund 3.200 - Studienanfängerinnen und Studienanfänger
  • rund 700 - Doktorandinnen und Doktoranden

Die Universität Potsdam ist – mit mehr als 100 Studienprogrammen in 30 Disziplinen und knapp 21.000 Studierenden – Brandenburgs größte Hochschule und zudem die einzige des Bundeslandes, die Lehrerinnen und Lehrer ausbildet.

Lehre und Forschung finden u. a. in den fünf Fakultäten statt:

  • Juristische Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Humanwissenschaftliche Fakultät
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Die Universität kooperiert eng mit den mehr als 20 Max-Planck-, Helmholtz-, Leibniz- und Fraunhofer-Instituten am Standort Potsdam. Das Forschungsprofil des Standorts Potsdam, das in der Stiftung „Pearls. Potsdam Research Network“ institutionalisiert ist, bestimmt zugleich ihr interdisziplinäres, forschungsbasiertes Lehrangebot.

Die Universität Potsdam verfolgt eine umfassende Qualitätsstrategie für Lehre und Studium. Sie schließt alle Niveaus von den Bachelor-Programmen bis hin zur Graduiertenausbildung in Master- und PhD-Programmen ein. Im Zuge der der Systemakkreditierung, die im September 2012 abgeschlossen wurde, wurde ein Qualitätsmanagementsystem für Lehre und Studium aufgebaut. Es hat fünf Handlungsfelder:

  • Forschungsbasierte Lehre auf allen Studienniveaus als Signum eines Universitätsstudiums
  • Kompetenzorientierte Lehre als Voraussetzung für die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen aller Studienprogramme
  • Strukturierte und studierbare Curricula als Garanten für planmäßige Studienabschlüsse in der Regelstudienzeit
  • Die Anwendung wissenschaftsangemessener Verfahren der Qualitätssicherung als Voraussetzung für die Selbststeuerungsfähigkeit der Universität
  • Der Ausbau einer dialogorientierten Qualitätskultur als Voraussetzung für eine breite Zustimmung zur universitären Qualitätsstrategie

Unterstützung bei Prozessen der Qualitätssicherung erhalten die Fakultäten und zentralen Einrichtungen der Universität Potsdam durch das Zentrum für Qualitätsentwicklung (ZfQ) in Lehre und Studium. Unter dem Dach des ZfQ versammeln sich die Arbeitsbereiche Akkreditierung, Career Service, AG eLEARNiNG, Evaluation und das Netzwerk „Studienqualität“ (sqUP).

Universität des Saarlandes

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  • rund 18.000 - Studierende
  • davon 18 % - ausländische Studierende
  • davon rund 2.800 - Studienanfängerinnen und Studienanfänger
  • rund 1.600 - Doktorandinnen und Doktoranden

Die Universität des Saarlandes (UdS) ist mit rund 18.000 Studierenden eine Hochschule mittlerer Größe und die einzige Universität des Saarlandes. Das Studienangebot umfasst 80 Bachelor-, (weiterbildende) Master- oder Staatsexamen-Studiengänge an sechs Fakultäten:

  • Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft
  • Medizinische Fakultät
  • Fakultät für Mathematik und Informatik
  • Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät

Um ihr Studienprofil zu schärfen und optimale Rahmenbedingungen für die Forschung zu schaffen, fokussiert die UdS auf drei Schwerpunktbereiche, die sich in entsprechenden Lehr- und Forschungsaktivitäten, Kooperationen und Mittelzuweisungen niederschlagen: Informatikwissenschaften, NanoBioMed – Leben und Materie sowie Europa.

Die internationale Orientierung der UdS findet deutlichen Ausdruck in den rund 30 internationalen Studienprogrammen, dem hohen Anteil ausländischer Studierender (18 %) sowie in dem 2008 gestarteten Projekt „Universität der Großregion“. Die UdS legt ungeachtet ihrer intensiven internationalen Kontakte hohen Wert auch auf ihre regionale Verankerung als Innovations- und kulturelles Zentrum des Saarlandes.

Mit dem Ziel, das hohe Niveau der Ausbildung an der UdS beizubehalten und die Qualität in Lehre und Studium nachhaltig weiterzuentwickeln, wird an der Universität seit 2008 das Qualitätsmanage-mentsystem Lehre und Studium entwickelt und systematisch etabliert.

Das Qualitätskonzept der UdS ist auf einen kontinuierlichen Qualitätsprozess ausgerichtet, der die Einhaltung allgemein anerkannter Standards sicherstellt und durch das Bemühen um ausgezeichnete Leistungen und die Entwicklung innovativer Ideen im Bereich Lehre und Studium gekennzeichnet ist. Die Entwicklung und Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen Präsidium, Fakultäten, Fächern, zentralen Einrichtungen und der Verwaltung der Universität. Für die operative Ausgestaltung des Qualitätsmanagementsystems Lehre und Studium ist das beim Vizepräsidenten für Lehre und Studium angesiedelte Qualitätsbüro verantwortlich.

Die UdS wurde im September 2012 als eine der ersten Universitäten Deutschlands systemakkreditiert.