Zur hohen Qualität in Studium und Lehre an der Universität Greifswald tragen vier hochschulweit wirkende und aufeinander bezogene Initiativen bei: ein Leitbild Lehre, ein hochschuldidaktisches Weiterbildungsprogramm, das Qualitätspakt Lehre-Projekt interStudies und die Stabsstelle Integrierte Qualitätssicherung.

Die Integrierte Qualitätssicherung überprüft nach einem akkreditierten Konzept die Definition und das Erreichen der im Leitbild genannten, allgemein verbindlichen Ziele eines Universitätsstudiums.  Alle, auch die nichtmodularisierten Studiengänge, durchlaufen eine standardisierte Konzeptprüfung für neu eingerichtete oder wesentlich geänderte Studienangebote und die periodische externe Fachevaluation der Lehreinheiten. Diese hochschulweiten Verfahren haben den Anspruch wissenschaftsadäquat, effizient, verbindlich und auf die Förderung der Qualitäts- und Lernkultur gerichtet zu sein.

Der Terminus „integrierte“ verdeutlicht den Gestaltungsgrundsatz, keine zusätzlichen Strukturen der Qualitätssicherung aufzubauen, sondern die Akteure der Akademischen Selbstverwaltung in ihrer Verantwortung für Qualitätsaspekte zu stärken. Entsprechend werden an der Universität Greifswald insbesondere die folgenden drei Prinzipien verfolgt.

  • Integriertes und partizipatives Qualitätsverständnis: Qualitätsaspekte sind integrierter Bestandteil aller Entscheidungen und die Mitglieder der Universität Greifswald wirken bei den Verfahren der Qualitätssicherung und -entwicklung zu Studium und Lehre mit.
  • Subsidiaritätsprinzip und Empowerment: Die Verantwortung für die Qualität in Lehre und Studium soll soweit möglich durch die Lehrpersonen, Institute und Fakultäten wahrgenommen werden; diese werden dabei durch zentrale Verfahrensstandards, adäquate Rahmenbedingungen, qualitätsbezogene Informationen in der jeweils passenden Aggregationsstufe und geeignete Weiterbildungsangebote unterstützt.
  • Systematischer Austausch nach dem Prinzip des Qualitätsregelkreises: Qualitätssichernde und -entwickelnde Maßnahmen werden im systematischen Austausch der beteiligten Akteure auf und zwischen den verschiedenen Handlungsebenen Institut, Fakultät und Universität ausgearbeitet und umgesetzt sowie nachbereitet.

Die Universität Greifswald ist seit September 2015 systemakkreditiert.