Ziel eines Audits ist, für das Qualitätsmanagement insgesamt oder einen zuvor definierten Teilbereich den Erreichungsgrad der (selbstgesteckten) Ziele bzw. die Erfüllung von Kriterien zu ermitteln und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten. Die Auditor/inn/en decken Schwachstellen auf, liefern Hinweise und Empfehlungen zum Verbesserungsbedarf und regen die selbstkritische Reflexion an.

Während Akkreditierungsaudits auf die Überprüfung vorrangig (hochschul-)externer Standards ausgerichtet sind, ist das Audit im Rahmen des Netzwerks als entwicklungsorientiertes Feedbackinstrument konzipiert. Das primäre Ziel eines Audits mit Netzwerkpartnern liegt in der Standortbestimmung der Organisation bzw. der identifizierten Themenfelder durch Überprüfung mit vorher definierten Standards und den daraus resultierenden Lernprozessen.

Die Gruppe der Auditor/inn/en setzt sich aus dem für das Thema relevanten Statusgruppen (bspw. Hochschulleitung, Lehrende, Verwaltung und Studierende) zusammen. Bei der Auswahl wird berücksichtigt, dass ausreichend Fachexpertise im Themenfeld vorhanden ist. Die Bewertung im Audit findet auf der Grundlage der von der auditierten Hochschule bereitgestellten Dokumente (u. a. Selbstbericht, Verfahrensbeschreibungen, Leitfäden, Selbstdarstellung auf der Homepage etc.) und ggf. weiteren von den Auditor/inn/en als notwendig erachteten Dokumenten statt.

Gegenstand, Ablauf (Gesprächsgruppen, Ortsbegehungen, Dauer) sowie die Bewertungskriterien des Audits werden im Vorfeld zwischen Auditor/inn/en und den Auditierten abgestimmt. Das Ergebnis wird in einem strukturierten Auditbericht dokumentiert. Dieser umfasst neben Aussagen zum Zielerreichungsgrad auch konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung des betrachteten Bereichs im Kontext des gesamten Qualitätsmanagements.