Beratungen eignen sich als niedrigschwelliges, wenig formalisiertes Lernangebot. Im Unterschied zur Beratung durch Expertinnen und Experten, welche diesen ein relatives Deutungsmonopol im jeweiligen Wissensbereich zuschreibt, folgen die Beratungen im Rahmen des Projekts der Idee der „kollegialen Beratung“. Die Beteiligten verstehen sich als Peers, die über fachliche Expertise und über praktische Erfahrungen im Themenfeld verfügen. Die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt, auch wenn die Beteiligten im Gespräch unterschiedliche Rollen einnehmen (Ratgebende – Ratsuchende).

Im Beratungsgespräch werden konkrete Lösungsmöglichkeiten entwickelt, die möglichst unmittelbar in der ratsuchenden Hochschule umgesetzt werden können. Im Anschluss an die Beratung analysiert die Hochschule zunächst hochschulintern und dann ggf. auch mit den Verbundpartnern die erarbeiteten Lösungsvorschläge und legt fest, welche Ansätze sie verfolgen will.