Die beteiligten Benchlearning-Workshops eignen sich dafür, vielfältige Impulse und Anregungen zu hochschultypischen Problemfeldern zu erhalten und das Qualitätsmanagement in seiner Gesamtheit weiterzuentwickeln. Universitäten lernen von den Stärken der Partneruniversitäten und deren gut funktionierenden Lösungsansätzen und suchen sich Anregungen. Sie lernen auch von den Fehlern anderer, indem sie diese vermeiden. Im Gegensatz zur klassischen Beratung, bei der die Beraterinnen und Berater direkt auf die klar umrissene Fragestellung und die Rahmenbedingungen der ratsuchenden Hochschule eingehen, erfolgt der Input beim Benchlearning durch die vergleichende Darstellung von Lösungsansätzen und Umsetzungsbeispielen von mehreren Hochschulen.

Im Vorfeld eines Benchlearning-Workshops müssen klare Fragestellungen bzw. Kriterien entwickelt werden, anhand derer ein Vergleich stattfinden soll. Die Hochschulen stellen sich gegenseitig Material zur Verfügung, um sich ein authentisches Bild der jeweiligen Praktiken machen zu können. Die Methode Benchlearning eignet sich insbesondere dafür, vielfältige Gruppen (Hochschulleitung, Lehrende, Studierende und Verwaltung) einzubeziehen und die Problemstellung multiperspektivisch zu bearbeiten. In Nachbereitung des Benchlearning-Workshops legt die Hochschule fest, welche konkreten Verbesserungsmaßnahmen sie verfolgen wird.